Auf die Plätze, fertig, click!

Das Clickertraining ist in die Jahre gekommen – und das steht ihm gut. Inzwischen kommt man im modernen Hundetraining nicht mehr am Markertraining vorbei. Denn die Methode, um die es geht, ist eigentlich das Markertraining. Der Clicker ist dabei nur ein Werkzeug. Und zwar ein ganz wunderbares und vielseitiges – in der Hundeschule und im Alltag. Nicht nur bei der sogenannten Grunderziehung oder beim Tricktraining leistet der Clicker Ihnen gute Dienste. Ganz besonders, wenn es um Problemverhalten geht, um Macken, die Ihr Hund hat, ist das Clickertraining ein unschlagbares Hilfsmittel. Ich möchte nicht mehr darauf verzichten, weder im Training mit KundInnen und deren Hunden in meiner Hundeschule noch im Umgang mit meinen eigenen Hunden.

 

Clickern lernen

Wenn Sie sich gründlich mit dieser fröhlichen und effizienten Methode befassen möchten, bietet Ihnen der Onlinekurs „Clickern wie die Profis“ eine gute Möglichkeit, Theorie und Praxis unabhängig von Zeit und Ort kennenzulernen. Natürlich zeige ich Ihnen auch in Salzburg in der Hundeschule gerne, wie Sie mit dem Clicker umgehen. Rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir.

„Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Mal richtig sieht“
Christian Morgenstern

Ich war ja anfangs auch ziemlich skeptisch, ob das mit diesem kleinen Knackfrosch so eine gute Idee ist. Zu der Zeit war uns noch gar nicht bewusst, was gutes Timing ausmacht. Und über die emotionale Botschaft, die der „Click“ mit übermittelt, haben wir damals überhaupt noch nicht nachgedacht. Heute ist genau dieser Teil beinahe die Hauptsache am Clickertraining – zumindest für mich. Denn mit dem Click sind so viele gute Gefühle und angenehme Erfahrungen verbunden, dass er ganz automatisch ein supergummigutes Gefühl bei Ihrem Hund auslöst. Und das sogar in schwierigen Situationen, in denen Sie Ihren Hund mit althergebrachten Herangehensweisen kaum erreichen können.

Was es mit dem Clickertraining sonst noch auf sich hat, durfte ich vor einiger Zeit in der Hundezeitung beschreiben. Hier können Sie den Artikel Auf die Plätze, fertig, click! nachlesen.

„Die Sache der Tiere steht höher für mich als die Sorge, mich lächerlich zu machen“ Emile Zola

Besonders gut an dieser Form von Training gefällt mir, dass der Fokus nicht mehr auf dem liegt, was der Hund alles nicht kann, nicht soll und nicht tut. Vielmehr kitzeln Sie sozusagen die winzigsten Erfolge heraus, nehmen sie zur Kenntnis und verstärken sie. Und diese Verstärkung bringt schließlich den Trainingserfolg. Denn wenn Sie ein bestimmtes Verhalten Ihres Hundes oft und häufig verstärken, geschieht es öfter, schneller, deutlicher und intensiver.

 

Wir sind oft ungerecht den Hunden gegenüber. Wir erwarten, dass sie ohnehin wissen, was wir von ihnen wollen. Und nicht nur das. Wir gehen außerdem davon aus, dass die Hunde das erwünschte Verhalten auch noch überall und jederzeit zeigen, sogar wenn sie vor Angst oder Aufregung ganz aus dem Häuschen sind. Mit dem Clicker in der Hand sind wir viel eher bereit, die kleinen Erfolge anzuerkennen und die vielen wichtigen Zwischenschritte wahrzunehmen.

 

Probieren Sie es aus. Ich verspreche Ihnen, das Markertraining schärft Ihren Blick.  Sie werden viel öfter bemerken, was Ihr Hund richtig macht, ihm eine entsprechende Rückmeldung geben (Click und Belohnung) und dadurch zu einer fairen Lehrerperson werden, die ihren Schützling optimal fördert.

 

Fördern Sie Ihren Hund, unterstützen Sie ihn dabei, das zu lernen, was Sie von ihm erwarten. Ich helfe Ihnen gerne dabei.

Ihre

Karin Immler

 

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