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Ein
Indianersprichwort sagt:
„Im
Wald fällt ein Blatt vom Baum,
der
Adler kann es sehen,
der
Coyote kann es hören
der
Bär aber kann es riechen.“
(aus:
Der Bär/Wolf-Dieter Storl)
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Gesundheit
für Mensch und Tier wächst auch am Wegesrand
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Nicht nur für uns Menschen,
sondern auch für viele Tierarten sind die
jungen, zarten Frühlingskräuter ein wahrer Gesundbrunnen. Wenn Sie für
Ihr Tier (Hund, Katze, Vogel, Kaninchen, Meerschweinchen....) auf diese
Schätze der Natur zurückgreifen möchten, erkundigen Sie sich bitte,
welche Kräuter Sie gefahrlos verwenden können.
Gewöhnen
Sie Ihr Tier in gesunden Zeiten daran, Kräutertee und Kräuter, die zum
Futter getan werden, anzunehmen, dann haben Sie auch in Krankheitszeiten
wohltuende Hausmittel zur Verfügung.
Literatur
zum Thema:
Die
nachstehend genannten Unkräuter eignen sich sowohl für die eigene
Frühlingskur, als auch für die Ihres Hundes.
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Brennnessel
(Urtica dioica)
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Zu
Unrecht gefürchtet:
Die
Brennnessel wirkt blutreinigend, entwässernd, putzt den gesamten
Verdauungstrakt durch, aktiviert die Abwehrkräfte, beruhigt die Nerven.
Sie ist sehr siliziumhaltig, blutreinigend, entschlackend, stärkt Haut
und Knochen, reich an Eisen, Vitamin C, A und K, wirkt lt. neueren Studien
sehr gut gegen Rheuma und Gicht sowie gegen Arthrose. Nur ganz jung
ernten, die Brennhaare brechen ab, wenn man sie zwischen den Fingern oder
beim Schneiden zerdrückt.
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Giersch/Geißfuß
(Aegopodium podagraria)
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Die
zarten, sich gerade entfaltenden Blätter schmecken sehr würzig, man kann
sie in größerer Menge verzehren.
Sie
enthalten viele Mineralien, sehr viel Beta-Karotin und wirken - wie ihr
lateinischer Name verrät - gegen Gicht (Podagra) und Rheuma, weil sie
sehr viel Basen liefern und Säuren - wie Harnsäure - ausleiten können.
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Löwenzahn
(Taraxacum officinale)
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wirkt
aufgrund seiner Bitterstoffe besonders heilsam auf Leber und Nieren, ist
blutreinigend (zur Frühjahrskur täglich 5 - 10 Stengel kauen!), ist nützlich
bei Rheuma und Gicht, Hautkrankheiten, Fettsucht, Gallensteinen,
Knorpeldegeneration.
Das
Kraut ist reich an Vitamin C und vielen Mineralien. Junge Blättchen
verwenden, aber auch die Blütenblätter.
(Schmeckt
übrigens ganz herrlich als Salat mit gehacktem Ei und kross gebratenen
Speckwürfeln!)
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Schafgarbe
(Achillea millefolium)
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Die
ganz kleinen zarten Blättchen schmecken sehr würzig und enthalten viele
heilsame Stoffe für die Atemwege, für Magen, Darm und Herz.
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Noch
weitere essbare "grüne Schätze"
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Ackerschachtelhalm
(ganz zarte Triebe), Sauerampfer, Spitzwegerich, Kapuzinerkresse,
Ringelblume, Fenchel, Gänsefingerkraut, Gundermann (Gundelrebe), Weidenröschen,
Vogelmiere, Brunnenkresse, Bärlauch und viele mehr.
Immer
nur ganz junge Triebe/Blättchen und nicht zuviel von einer Sorte!
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