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Gewalt bewirkt niemals etwas Gutes, 

weder bei Menschen, noch bei Hunden.

 

Turid Rugaas

 

 

 

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Kurioses

 

Für Sie aufgeschnappt: Allerlei aus Blätterwald und World-Wide-Web zum Schmunzeln oder Staunen.

 

Urlaubszeit – Reisezeit – Hundeleid??

Damit es nicht so kommt, ist gute Vorbereitung gefragt. Hier ein nützlicher Link, der Sie zu aktuellen Informationen zum Thema Auslandsreisen mit Haustier führt. Sowohl Staaten innerhalb als auch außerhalb der EU werden behandelt.

 

Die große Lüge!

"Wenn Schlachthöfe Glaswände hätten, dann wären wir alle Vegetarier. Ich fühle mich besser und habe den Tieren gegenüber ein gutes Gewissen, weil ich weiß, dass ich nicht zu ihrem Leid beitrage.“ (Sir Paul McCartney)

Die große Werbelüge gaukelt uns glückliche Tiere auf idyllischen Bauernhöfen vor. Dieser Trickfilm handelt von Illusion und Wirklichkeit in der Tierhaltung.

Die Natur verbessern?

Im Norden der USA wurde auf einer Insel ein Experiment gemacht. Es gab Rehe, Hirsche und Elche, aber auch Bären, Wölfe und Kojoten. 

Ein Jäger hatte diese Idee: "Wir erschießen die Bären und die anderen Raubtiere, damit sich die Rehe, Hirsche und Elche rascher vermehren können." 

Der Vorschlag wurde umgesetzt. 

 

Maulwurf?

Haben Sie sich auch schon einmal über einen Maulwurf in Ihrem Garten geärgert? (Nicht nur) dann sollten Sie diesen Text lesen. Amüsant, interessant ...! 

Frauen sind anders, Männer auch

Das gilt auch für das Verhalten unserem Haustier gegenüber.

Lesen Sie hier weiter.

 

Aufstehen mit Katze

Umso einfacher ist Aufstehen mit Katze. Früher, als sie noch Schlafzimmer-Verbot hatte, kratzte sie ab vier Uhr früh an der Türe, um mit nervenfeilendem Krrsch-Krrsch darauf hinzuweisen, dass die Zeit für ihr Frühstück gekommen sei.

Logische Folge (man ist ja doch schlauer als sein Tier): Das Schlafzimmerverbot wird aufgehoben. Mit der schönen Gewissheit, dass es morgen kein nervendes Krrsch-Krrsch geben wird, schläft man ein.

Vier Uhr früh: Ein Autobus mit laufendem Motor parkt auf dem Polster. Es ist natürlich die demonstrativ schnurrende Katze. Und jetzt, wo man schon wach ist, kann man sie ja auch gleich füttern. Guten Morgen.

Der Autobus-Trick hat mehrere Varianten: Kitzelnde Schnurrhaare am Ohr, Pfotenstreichler am Kopf. Oder - bei akuter Hungertod-Gefahr - ein Hopser in die Magengrube.

Aber das ist alles nichts gegen die neueste Errungenschaft: Der dreifache Rittberger Magengrube - Nachtkästchen - Schalter der Nachttischlampe. Und dann unschuldiges Sitzen im eigenpfötig hergestellten Lichtkegel. Vier Uhr früh. Guten Morgen. - Ab sofort gilt wieder Schlafzimmer-Verbot.

Salzburger Nachrichten, 2. Februar 2008

Alexander Purger

 

Promillewarnung

Zur Flasche hatte „Dingo“ nicht gegriffen, sondern zum Germteig. Das berichteten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ (OÖN) am Montag. „Seine Ausdünstungen erinnerten eher an ein Bierzelt als an eine Hundestube“, erklärte der Tierarzt.

Der 40 Kilo schwere Rüde hatte in einem unbeobachteten Moment ein halbes Kilo Germteig aus der Küche stibitzt. „Dingo war wirklich zu bedauern“, berichtete der Mediziner. Der Hund habe sich kaum auf seinen vier Beinen halten können und musste beim Gehen gestützt werden. „Der Hund hatte furchtbare Blähungen und Durchfall“, erklärte der Arzt. Außerdem habe er ständig erbrochen.

„Wenn unfertiger Germteig verdaut wird, entsteht Alkohol“, erläuterte der Tiermediziner. „Als Dingo auf meinem Behandlungstisch lag, roch es in der Ordination wie in einer Schnapsbrennerei.“

(Salzburger Nachrichten, 08.01.2008)

 

"Fisch hat sich geirrt"

Raubfisch biss Hausfrau

Riesenhecht mit Appetit auf Kniekehlen - Ärger über Zwei-Meter-Welse in Oberösterreichs Badeseen

Linz - Der Badeausflug hatte ordentlich Biss. Eine 45-jährige Hausfrau passte am Dienstag im Badesee Wildenau (Bezirk Braunau) in das Beuteschema eines rund 1,5 Metern langen Hechts. Das "Opfer" stand ruhig im hüfttiefen Wasser, als sich der Räuber unbemerkt nährte. Die Kniekehle hatte es dem Hecht angetan, was zu Folge hatte, dass der Fisch etliche seiner rund 700 nach hinten gebogenen Zähne ebendort versenkte. An der aus Hechtsicht ungewohnt heftigen Schmerzreaktion bemerkte der hungrige Fisch den Fehler auf dem Menüplan und ließ vom Opfer ab. Die Wunde musste dennoch vom Gemeindearzt versorgt werden.

Einen Vorsatz kann man dem Fisch mit der markanten Schnauze aber nicht unterstellen. "Hechte würden nie bewusst einen Menschen angreifen, aber sehen sehr schlecht. Im konkreten Fall hat sich der Fisch einfach geirrt", ist Landesfischermeister Karl Wögerbauer im Gespräch mit dem Standard überzeugt. Doch Unwissenheit schützt auch bei sehbehinderten Hechten vor Strafe nicht. "Der Fisch gehört aus dem See. Nicht, weil er eine Gefahr für Menschen darstellt, viel eher weil so ein großes Tier auch einen Riesenappetit auf andere Fische hat."

Sommerhitze macht aggressiv

Grund für die Beißfreude dürfte auch die Sommerhitze sein. "Die Seen sind sehr warm. Da werden die Fische aggressiver. Ein Hecht entwickelt bei 24 Grad die größte Fresslust", so Wögerbauer. In Oberösterreich plagt man sich übrigens seit Längerem mit fischigen Problemen herum. In einigen Badeseen rund um Linz und in Bereichen der Donau tummeln sich bis zu zwei Meter große Welse. "Die sind für den Menschen absolut ungefährlich, fressen aber bis zu zwei Kilo Weißfisch am Tag - ein echtes Problem", so Wögerbauer. Für herkömmliche Fangmethoden seien die Waller "zu groß und zu schlau". Ein Antrag, die Fische zu harpunieren, wurde jüngst von den Behörden abgelehnt. "Wir müssen mit diesen Riesen leben", seufzt der Landesfischermeister. (Markus Rohrhofer/DER STANDARD-Print ausgabe, 10.8.2007) 

 

Quelle "DER STANDARD", 10.08.2007

 

Lesenswert sind auch einige der Beiträge zu diesem Thema im Blog. (Einfach unter www.standard.at  „Hecht“ eingeben und dann auf der Seite mit dem Bericht runterscrollen!

 

Feldhase attackierte 74-jährige Linzerin

16. April 2007 | 12:15 | linz

Ein wild gewordener Feldhase hat am Montag im Linzer Stadtteil Froschberg eine 74-jährige Pensionistin attackiert. Laut Polizeiangaben griff das aggressive Tier auch ihren Ehemann und zu Hilfe gerufene Beamten an. Es wurde erlegt.

Ein wild gewordener Feldhase hat am Montag im Linzer Stadtteil Froschberg eine 74-jährige Pensionistin attackiert. Laut Polizeiangaben griff das aggressive Tier auch ihren Ehemann und zu Hilfe gerufene Beamten an. Es wurde erlegt.

Die 74-Jährige war im Garten gerade beim Wäscheaufhängen, als das ausgewachsene Tier sie in den Fuß biss und zu Sturz brachte. Die Pensionistin konnte sich ins Haus retten. Der Ehemann verständigte zuerst die Polizei. Dann versuchte er das wild gewordene Tier zu verscheuchen. Bei ihrem Eintreffen sahen die Beamten den 78-Jährigen mit dem Hasen kämpfen. Die Polizei forderte ihn auf, sich ins Haus zurückzuziehen.

Als der Hase auch einen Polizisten angriff, erlegten die Beamten das Tier durch einen gezielten Fangschuss. Die 74-Jährige wurde vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht, konnte es aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Ein Amtstierarzt soll das Tier auf Tollwut untersuchen.

Quelle © SN/SW, 17. April 2007

 

Schwanzwedeln zeigt Hundeemotion

Wedeln nach rechts bei vertrautem Anblick, nach links bei Furcht - die Asymmetrien sind allerdings nicht mit bloßem Auge beobachtbar

Bari/Triest - Bei einem vertrauten Anblick wedeln Hunde mit ihrem Schwanz nach rechts. Wenn sie sich dagegen fürchten, wedeln sie mit ihrem Schwanz nach links. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts italienischer Wissenschaftler der Universitäten Bari und Triest. Die Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht wurden, liefern ein weiteres Beispiel für Lateralisation, der Aufteilung von Prozessen in die linke und rechte Hälfte des Gehirns.

Ergebnisse: Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler 30 Hunde verschiedener Rassen. In mehreren Testreihen konfrontierten die Forscher um Giorgio Vallartigara, Marcello Siniscalchi und Angelo Quaranta die Hunde mit unterschiedlichen Personen und Tieren. Die Reaktion der Hunde nahmen sie auf Video auf. Ihr Ergebnis: Zeigten sie den Hunden entweder einen Menschen oder eine Katze, wedelte sie mit ihrem Schwanz stets nach rechts. Dabei wackelten sie bei ihrem Herrchen stärker mit dem Schwanz als bei einem Fremden. Zeigten die Forscher dem Hund dagegen einen großen und Furcht einflößenden Hund, wedelten sie mit ihrem Schwanz stärker nach links. Darüber hinaus wedelten die Hunde auch dann nach links, wenn sie allein waren.

Instrumente zur Beobachtung erforderlich

"Leider sind diese Asymmetrien zu gering, um sie mit bloßem Auge zu beobachten", so Giorgio Vallortigara von der Universität Triest. Ein schneller Test für Hundehalter sei deshalb vermutlich nicht möglich. "Mit Hilfe weiterer Instrumente könnten Tierpfleger unsere Beobachtungen in Zukunft deshalb durchaus als Werkzeug benutzen, um das emotionale Verhalten von Hunden einzuschätzen."

Hunde sind nur ein Beispiel für die Laterialisation - auch im Gehirn des Menschen gibt es eine solche Aufgabenteilung. "Welche Vorteile die Lateralisation liefert, ist aber noch umstritten", sagt Vallortigara. "Möglicherweise ermöglicht sie es dem Gehirn mehrere Aufgaben gleichzeitig und ohne Störungen zu bearbeiten." Die Forscher sind auf der Suche nach den neurobiologischen Mechanismen, die diesen Prozess steuern. Denn eine Störung der Lateralisation bei Menschen gilt als mögliche Ursache von Legasthenie und Schizophrenie. (pte)

Link:

Current Biology: Asymmetric tail-wagging responses by dogs to different emotive stimuli (Anmeldung erforderlich)

Quelle "DER STANDARD", 03.04.2007

Zu dem Thema gibt es übrigens auch einen Artikel in der aktuellen Ausgabe der WUFF.

 

 

Hundebesitzer mit Macho-Gehabe?

Verhaltensforscher der Uni Wien wollen dieser Vermutung auf den Grund gehen und die Mensch-Tier-Beziehung erforschen

Wien - Unter anderem der häufig geäußerten Vermutung, "dass manche Männer ihren Hund gleichsam als verlängertes Ego benutzen", wollen Verhaltensforscher der Uni Wien an der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal jetzt systematisch auf den Grund gehen. In den kommenden Monaten werden dazu Wesen und Charakter von 20 Hundehaltern mitsamt ihrem Vierbeiner studieren. Gefördert wird das Forschungsprojekt vom Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung. 

Damit die Ergebnisse möglichst vergleichbar ausfallen, haben die Forscher um Kurt Kotrschal einige Variablen ausgeschaltet, so wurden zehn Frauen und zehn Männer mit ausschließlich unkastrierten Rüden als Restpaare ausgewählt. Auch wohnen alle im städtischen Bereich. 

Mittels Hausbesuchen und standardisierten Fragebögen soll das Verhältnis Besitzer-Tier nun ausgelotet werden. Kotrschal erwartet unter anderem starke Mann/Frau- bzw. Herrl/Frauerl-Unterschiede.

Hundstrümmerl- Vermutung

"Wenn manche, vor allem junge Männer ihren Hund dazu einsetzen, um ihr Macho-Ego aufzupolieren, so passiert das oft unbewusst"

so der Verhaltensforscher. Kotrschal vermutet, dass ein gewisses Macho-Gehabe auch beim Umgang mit den Hundstrümmerln eine Rolle spielt: "Mein Hund darf auf den Gehsteig machen", lautet - ebenfalls meist unbewusst - die Einstellung.

Frauen haben tendenziell ein ganz anderes Verhältnis zum Hund. Hier steht weniger die Selbstdarstellung im Vordergrund, vielmehr übernimmt der Hunde die Rolle eines Sozialpartners. (APA)

 

Quelle "DER STANDARD", 11.02.2007

 

Angst vor Hunden?

Warum denn das? Aus dem Wasser droht die echte Gefahr:

Raubfisch biss Hausfrau

Riesenhecht mit Appetit auf Kniekehlen - Ärger über Zwei-Meter-Welse in Oberösterreichs Badeseen.

 

Menschensprache Hundesprache

Leine:

Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!

Sabbern:

Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, und den "Sabber" auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!

Schnüffeln:

Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt

Fahrräder:

Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiter ziehst.

Mülleimer:

Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreissen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!

Taubheit:

Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegen gesetzte Richtung oder Hinlegen.

Hundebett:

Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!

Donner:

Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Papierkorb:

Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus bis deine "Leute" nach Hause kommen.

Sofas:

Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.

Baden:

Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.

Anspringen:

Die Antwort eines jeden gut erzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!". Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.

Anstupsen:

Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.

Rempeln:

Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (siehe oben).

Liebe:

Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.

 

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