für Tiere und ihre Menschen

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Mit-Leiden bedeutet, 

Leidenschaft für alle Dinge zu haben, 

nicht nur die Leidenschaft zwischen zwei Menschen, 

sondern für die ganze Menschheit, 

für alle Wesen auf der Erde, 

Tiere, Bäume, alles, was die Erde trägt.


Krishnamurti

 

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„Rund um den Hund“

Haus der Natur

Dauer: 1,5 Stunden

Buchung des Programms mindestens zwei Wochen im Voraus, max. 20 Kinder.

„Hund beißt Kind“ ist eine immer wiederkehrende Schlagzeile in der Presse. Über 6000 Menschen in Österreich werden pro Jahr wegen eines Hundebisses behandelt, meistens war der Hund bekannt oder lebte sogar in der Familie. 

Viele Mensch-Hund-Missverständnisse entstehen, wenn Kinder einen Hund gut kennen und ihn umarmen und festhalten wollen – für den Hund eine unangenehme Situation. Auch so genannte „kinderliebe“ Hunde zeigen z.B. auf Fotos – von einem Kind umarmt - oft ein abweisendes Gesicht, oder drehen den Kopf vom Kind weg, eindeutige Zeichen, dass es dem Hund „zu eng wird“. Ein ruhiger Hund kann solche Momente tolerieren, viele Hunde können sich aber nur durch knurren und schnappen wehren und werden dann fälschlicherweise als „dominant“ oder „aggressiv“ bezeichnet. Auf einen Hund zulaufen ist für ein neugieriges Kind Ausdruck von Interesse, für manche Hunde, die Kinder nicht gewöhnt sind, kann dies aber erschreckend sein. Solche und ähnliche Situationen können rasch außer Kontrolle geraten, zum Schaden von Kind und Hund. Geht man den Ursachen einer Bissverletzung nach, stellt sich bald heraus, dass die meisten Hunde vor dem Biss Warnsignale abgegeben haben, die nicht beachtet wurden. 

Ein bisschen „hundisch“ ist aber leicht zu lernen! „Das Schulfach Hund“ (Salzburger Nachrichten vom 3.1.2006) ist eine Idee, um Kindern zu zeigen, wie man sicher mit einem bekannten oder fremden Hund umgeht. Einführend wird in der Haustierabteilung die Biologie des Wolfs, des Stammvaters aller Hunderassen, besprochen. Lebensraum, Verhalten in freier Wildbahn und Vorkommen z.B. in Österreichs Nachbarländern werden genauso angesprochen, wie die Rolle des Wolfs im Märchen. Die große Ausstellung von verschiedenen Hunden bietet die Möglichkeit, kurz auf einzelne Rassen einzugehen und deren besondere Eigenschaften vorzustellen. 

Im Jugendraum teilt sich die Gruppe auf. Ein Teil lernt im Rollenspiel knifflige Fragen zum Hundeverhalten zu lösen: Wie begegnet man einem fremden Hund, wann darf man einen Hund streicheln? Wie gibt man einem Hund eine Belohnung, darf der Hund auf seinem Schlafplatz gestreichelt werden, mag er es, von oben auf den Kopf getätschelt zu werden?

Je ca. 5 – 7 Kinder haben die Möglichkeit, in einem ruhigen Nebenraum eine lebende Hunde kennen zu lernen. Diese werden von ihrer Hundeführerin Karin Immler, Trainerin, know wau - Energiebalance und Hundeausbildung) begleitet, die den Kindern den richtigen Umgang mit einem Hund zeigt – sicher für beide, Kind und Hund! 

Jeder Schüler erhält zum Abschluss ein Exemplar der Broschüre „Tapsi, komm!“, (herausgegeben vom Bundesamt für Veterinärwesen, Bern), in der die wichtigsten Verhaltensregeln „Rund um den Hund“ erklärt sind.

Newsletter Haus der Natur Dez 07

 

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Wissenschaft ist nur ein Weg zur Erkenntnis, 
nicht jedoch der "einzig wahre"

 

Prof. Dr. Marc Bekoff

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